Sommerfreude
Die Sonne scheint,
Die Rosen blüh´n,
Am blauen Himmel Wolken zieh´n.
Die Katze döst im grünen Gras,
Die Menschen zieht´s an´s kühle Naß,
Und Freude, die die Welt erfüllt,
Bestimmt dies schöne
Sommerbild.
Die Beeren reifen in der Sonne
Und diese scheint mit ihrer Wonne
Auf Häuser, Menschen, Wald und Feld,
Den dunklen Schatten sie erhellt.
Und Ruhe, die den Mensch umhüllt,
Umscheint dies warme, stille
Bild.
Ein Hündchen schläft vor seiner Hütte,
Noch klein sind Apfel, Birne, Quitte,
Der Sonne stete Harmonie
Erfüllt mit Kraft und Leben sie.
Die Kinder lachen, spielen froh,
Und Gott sei Dank ist´s wieder so.
Die kühlen Schatten sind gewichen,
Durch Sonnenschein hinfortgeschlichen.
Und Friede, der das Leben hält,
Bestimmt nun wieder uns´re Welt.
Der Tag neig sich dem Abend zu,
Die Sonne geht nun auch zur Ruh´,
Am Himmel stehen kleine Sterne,
Gemahnen uns des Weltalls Ferne.
Der Mond von ihnen ab sich sticht,
Er scheint mit seinem kühlen Licht.
Und Freiheit, die den Geist entfacht,
Herrscht über dieser Sommernacht
04.07.1996
Ruhe
Das Gras ist noch feucht
Vom Morgentau,
Die Glockenblume leuchtet blau
Und ruhig liegt der neue Tag,
Kein Mensch weiß, was noch kommen mag.
Im Wald ist´s kühl, die Bäume rauschen,
Kannst Du des Windes Stimme lauschen,
Die durch die lichten Wipfel klingt,
Ganz so, als ob sie etwas singt?
Noch ist es Sommer und bald wird es heiß,
Die Wolken am Himmel
Zieh´n bauschig und weiß.
Die Menschen sind heiter,
Sie leben beschwingt,
Das ist es, was uns der Sommer bringt.
Man trifft sich mit Freunden
Beim Gartenfest;
Und tut, was man im Winter läßt,
Man fühlt sich glücklich, leicht und frei,
Die Sonne reizt zu allerlei.
Verliebte säumen nun das Bild,
Das Wetter stimmt uns sanft und mild,
Verdrängt wird die Verdrießlichkeit
Für immer aus der Sommerzeit.
22.08.1997
Fortsetzung folgt - Philipp Bock